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Montagesauberkeit

Laut VDA 19.2 bildet die Sauberkeitsspezifikation eines Bauteils, einer Baugruppe bzw. des montierten Systems den Ausgangspunkt für die Montagesauberkeit in der Fertigung. Das Ziel ist es, während der Montage und der angrenzenden Prozesse den Eintrag von Partikeln, die laut Sauberkeitsspezifikation nicht im Bauteil vorkommen dürfen, nachhaltig zu vermeiden.

Es ist jedoch unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten selten möglich in der kompletten Montage, deren Umfeld und bei allen Logistikprozessen die Entstehung bzw. Verschleppung dieser als funktionskritisch eingestuften Partikel vollständig zu verhindern. Vielmehr muss sichergestellt werden, dass diese nicht auf sauberkeitskritische Funktionsflächen der Bauteile oder Baugruppen gelangen können. Um dem großen Spektrum von Sauberkeitsanforderungen – vor allem beim Einflussfaktor Umgebung - gerecht zu werden, nimmt die VDA 19.2 eine Einteilung der räumlichen Umgebung in sogenannte Sauberkeitsbereiche mit unterschiedlichen Sauberkeitsstufen zur Gestaltung und Organisation der Montageumgebung vor.

Neben dem Einflussfaktor aus der Umgebung, sind auch die Einflüsse des Personals, der Logistik und Verpackung, sowie die Einflüsse durch die Prozesse selbst und den Montageeinrichtungen zu berücksichtigen.